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Größe: ca. 30 cm
Alter: * 04/2009
Verträglich mit
Rüden: Ja
Hündinnen: Ja
Katzen: noch nicht getestet
Bei uns seit: 05.11.2018
Aufenthaltsort: Seproan Sallent

Man stelle sich vor: Jahrelang lebte Toby in seiner Familie, einem älteren Ehepaar, er wurde geliebt, gehegt, gepflegt. Er lag auf dem Sofa, er genoß gutes Futter, Ruhe, Streicheleinheiten. Er wurde gemeinsam mit seinen Besitzern alt. Und dann kommt plötzlich der Punkt, an dem seine Menschen ihn „überholten“ und nicht mehr adäquat für ihn sorgen konnten. Und was passierte dann? Sie mussten sich von ihm trennen, mit schwerem Herzen. Toby wird fehlen, seine Wärme, seine Zuneigung, seine Treue – es reißt natürlich ein Loch bei seinen Menschen, aber was nutzt das? Am Ende wurde er abgegeben und ist jetzt fremd, verunsichert, traurig. Er ist derzeit in einem Gehege untergebracht, wenn auch mit lieben Artgenossen, aber das kennt er nicht, das ist in seinem fortgeschrittenen Alter eher eine Zumutung als etwas wirklich Gutes.

Toby hätte verdient, seinen Lebensabend in einem gemütlichen weichen Körbchen zu verbringen. Gerne eventuell mit einem souveränen gut sozialisierten Ersthund, der sich ein wenig um ihn kümmert, ohne den älteren Herrn zu bedrängen. Ruhige Spaziergänge, nicht zu weit, aber doch noch mit genügend Schnupperrundkurs, um seine Sinne und seine Neugier wach zu halten. Leckeres Futter, Liebkosungen, eine sanfte Ansprache mit liebevoller Konsequenz, damit er weiß, was er darf und was nicht. Darauf könnte er sich sicherlich einstellen, auf ein anderes Leben, aber Hauptsache in einer Gemeinschaft mit Menschen. Das kennt er, das liebt er, das wäre nur fair. Wir könnten uns gut vorstellen, dass er nach einiger Zeit vielleicht auch aktiver wäre, als wir das im Moment nur vermuten könnten. Wenn er angekommen wäre, gehegt, gepflegt und geliebt würde. Toby ist älter, aber gehört sicherlich noch nicht zum alten Eisen und würde bestimmt, wenn er könnte und dürfte, auf Entdeckungstour gehen und die eine oder andere Runde durch Wald und Wiesen drehen wollen, mal schneller, mal langsamer, wie es seine Kondition erlauben würde. Mitleid ist nicht der richtige Grund, um sich für ihn zu entscheiden. Ihn aufzunehmen ist eine Herzensentscheidung mit dem Bewusstsein, dass ein bestimmt anfänglich etwas unsicherer Hundemann ankommt, der noch rüstig sein und Energien haben dürfte, aber der auch bestimmt schon das eine oder andere Wehwehchen mitbringen könnte.

Wenn Ihr Herz spontan höher schlägt und Sie diesem kleinen Hundeschatz ein Leben in Würde und Glück schenken möchten, dann müssen Sie nicht lange auf ihn warten. Toby könnte beim nächsten Transport kastriert, geimpft und entwurmt mit Chip und aktuellem Check auf Mittelmeerkrankheiten sein kleines Bündel unterstellen und somit gemeinsam mit seiner neuen Familie ein schönes besinnliches Weihnachtsfest feiern.

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