Jedes Jahr werden in Spanien zehntausende von Hunden und Katzen ausgesetzt oder abgegeben. Wohingegen bei uns in Deutschland die meisten Haustiere wie Familienmitglieder angesehen werden, gibt es in Spanien immer noch die Auffassung, man könne ein Tier einfach „entsorgen“. Die Gründe sind vielfältig: Möglicherweise hat der Hund oder die Katze nicht getan was er oder sie sollte oder der Unterhalt wurde zu teuer. Manches Tier wird krank, aber der Besitzer kann oder will nicht für die Tierarztkosten aufkommen. Anderen Menschen ist der einst so süße Welpe einfach über den Kopf gewachsen. Oft werden die Hunde und Katzen ausgesetzt und schließlich streunend, angebunden oder in einer Transportbox eingesperrt aufgefunden. Diese Tiere enden in den sogenannten Perreras.

Mittlerweile werden viele der in den Perreras untergebrachten Hunde und Katzen nicht mehr getötet, aber ein glückliches Leben führen sie trotzdem nicht. Sie leben in Zwingern und werden nur mit dem Nötigsten versorgt. Das eintönige Leben auf engstem Raum bedeutet gerade für junge Tiere großes Leid, aber auch die älteren Hunde und Katzen leiden vor allem unter der fehlenden menschlichen Zuwendung. Glücklicherweise setzt allmählich ein Sinneswandel in Spanien ein. Immer mehr Spanier adoptieren ein Tier aus der Perrera oder einem Tierheim und immer mehr Tierheime, die von ehrenamtlichen Tierschützern geführt werden, bieten den herrenlosen Hunden und Katzen eine Unterkunft, wo sie nach Möglichkeiten medizinisch versorgt und fürsorglich betreut werden. Doch trotz dieses positiven Trends ist die Masse an herrenlos gewordenen Tieren einfach zu groß. Langfristig hilft nur ein konsequentes Kastrieren aller Hunde und Katzen. Nicht nur bei der Finanzierung dessen brauchen die Tierheime vor Ort unsere Hilfe. Der Verein Tiere in Spanien e.V. ist entstanden, um die Zustände in den spanischen Perreras bekannt zu machen, den Tierschützern vor Ort zu helfen und um so vielen Tieren wie möglich ein unbeschwertes Leben in Deutschland zu ermöglichen.

Der Vorstand:

1. Vorsitzende: Sabine Löwenstrom

Kassenwartin: Katharina Holzwarth

Schriftführer: n.n.

Sabine Löwenstrom hat den Sachkundenachweis über Hundehaltung nach §11 TierSchG und §10 Landeshundegesetz. Außerdem hat Sabine an dem Sachkundelehrgang „Tierschutzgerechter Transport von Hunden nach der VO (EG) 1/2005 und der nationalen Tierschutztransportverordnung“ teilgenommen. Unser spanischer Fahrer Rafael Laguna Rico hat in Spanien einen Sachkundenachweis gemacht, damit er unsere Hunde fahren darf. Sabine Löwenstrom hat Kenntnisse in der Ersten Hilfe für Hunde. Unsere Transporte werden beim Veterinäramt angemeldet.

Unsere Satzung

Der Verein Tiere in Spanien ist beim Amtsgericht Kiel mit der Vereinsregister-Nr. VR 6571 eingetragen und vom Finanzamt Bad Segeberg als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

 

Unsere Bankverbindung:

Tiere in Spanien e.V., Sparkasse Oberhessen, BLZ 518 500 79, KTO 106 008 523,

IBAN-Nr. DE72518500790106008523, BIC-Nr. HELADEF1FRI