Sie sind interessiert und möchten uns helfen? Dafür wären wir und die Tiere sehr dankbar! Bevor Sie sich als Pflegestelle bewerben, sollten Sie sich die Informationen dieser Seite jedoch gut durchlesen.

Wozu Pflegestellen?

Menschen, die ein Tier aus Spanien adoptieren möchten, wollen eine genaue Charakterbeschreibung und es zunächst kennenlernen. Die Pflegestelle kann darüber genau Auskunft geben und ein erstes Kennenlernen ermöglichen. Das vermeidet häufig, dass Tiere wieder zurückgegeben werden.

Als Pflegestelle können Sie viel zu der Erziehung der Hunde beitragen, ängstlichen Hunden helfen, ihre Scheu zu verlieren und Welpen zur Stubenreinheit zu erziehen. Der Hund oder die Katze lernt mit Kindern umzugehen und sich mit Artgenossen zu arrangieren.

Was muss ich mitbringen?

Für diese Arbeit ist viel Geduld, Zeit und Hingabe notwendig. Manche Tiere sind noch nicht erzogen, haben Angst, sind nicht stubenrein, zerstören Möbel, Schuhe oder Teppiche und schnappen auch schon mal. Manchmal kann ein halbes Jahr bis zur Vermittlung vergehen. Aber oft sind die Tiere einfach und unkompliziert, machen viel Freude und sind unendlich dankbar, dass man sich ihnen zuwendet. Es würde uns auch sehr helfen, wenn die Pflegestellen selbst Anzeigen und Aushänge für ihr Pflegetier schalten.

Was bekomme ich?

Die Tätigkeit als Pflegestelle bei Tiere in Spanien e.V. ist rein ehrenamtlich und wird nicht materiell entlohnt, viel Liebe und Dankbarkeit sind der Lohn, den Sie stattdessen bekommen werden. Die Hunde sind angeleint über den Verein haftpflichtversichert, Schäden am Eigentum der Pflegestelle sind jedoch nicht versichert. Tierarztkosten werden nach vorheriger Absprache übernommen, es wäre jedoch schön, wenn die Pflegestelle kleinere Besuche beim Tierarzt eigenständig übernehmen würde. Futter sollte ebenfalls von der Pflegestelle gestellt werden.

Alles klar, ich bin dabei!

 

Doch bedenken Sie!

Ohne Liebe geht es nicht.
So ein Pflegehund macht Arbeit, er dekoriert die Wohnung um, er ist nicht stubenrein, er ist vielleicht auch krank, unruhig, verängstigt.
Das alles braucht Geduld und Unerschütterlichkeit im Glauben daran, dass es weitergeht.
Und so ist es dann auch.
Er macht Fortschritte – täglich kann man sich daran erfreuen und die Mühen sind vergessen.
Er wächst ans Herz, er liebt dich.
An einen Abschied wird noch nicht gedacht, denn es tut weh.
So vergehen Tage ,Wochen, Monate, manchmal ertappt man sich das man vergisst, das bald ein Abschied ist.
Dann kommt der Tag, es heißt Abschied nehmen mit vielen, vielen Tränen .
Doch tief im Herzen weiß man es ja, so muss es sein, so ist es gut.

(Katrin, Pflegemama und 4-fache Pflegestellen-„Versagerin“)

 

Ja, ich kann das!

Hier geht es zum Pflegestellenformular!

 

Weitere Hilfsmöglichkeiten