Liebes Tis-Team,
am 16.02. wurde mein Alptraum wahr. Mittags kam ich mit Spike ins Geschäft (er war immer dabei egal ob auf der Arbeit, beim Ausritt, bei Freunden, Stammtisch Seminar einfach immer), er trank und erbrach sich und sah sehr unglücklich aus. Da er vor ein paar Monaten schon mal eine Magenverstimmung hatte, rief ich beim Tierarzt an. Da ich keinen Termin hatte, mussten wir lange warten bis wir dran kamen. Sein Allgemeinzustand verschlechterte sich. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Der Tierarzt stellte innere Blutungen fest. Ich fuhr sofort in die nächste Tierklinik, damit er operiert werden konnte. Doch die Tierärztin dort sagte mir das er aufgrund der schlechten Leber- und Nierenwerte und der Leischmaniose und seines Alters ( er war doch erst 12……..) eine Operation nicht überleben würde. Die Blutungen kamen von einem gutartigem Tumor der nie entdeckt wurde. Beim Impftermin im Januar beim jährlichem Check war noch alles in Ordnung („der läuft wohl viel „sagte der Tierarzt beim abhören).

Ich hörte die Worte der Tierärztin wie in Trance, als mir erklärte was alles nicht möglich und wartete doch darauf was möglich ist, es sollte doch nicht am geld liegen. Doch dann wurde sie sehr harsch und sagte daß ich eine Entscheidung treffen muss….schnell…und mit schnell meinte sie das sie mir auch die Zeit nicht lassen könne mit jemanden zu telefonieren. Ich wollte ihn nicht leiden lassen. Ich hielt ihn in meinen Armen , kraulte ihn und wir blickten uns in die Augen bis er sie für immer schloß.

Ich weiß, dass es die einzige Möglichkeit war. Aber das hilft mir kein bisschen. Ich habe den wunderbarsten Hund der Welt verloren. Vielen Dank, daß ihr mir für 11 viel zu kurze Jahre diesen zauberhaften Hund überlassen habt.

Lebe wohl Spike!

In Liebe,

Marion

 

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