Größe: 50cm
Alter: *01/2026
Verträglich mit
Rüden: Ja
Hündinnen: Ja
Katzen: noch nicht getestet 
Bei uns seit: 26.07.2026
Aufenthaltsort: Tierheim ANAA

Oktober 2026 – Unser junger Bretonen-Mix Fer kommt aus dem Bimba Tierheim in der Nähe von Madrid. Diesen Sommer gab es dort ein großes Feuer und alle Hunde mussten evakuiert werden. Wir haben mehrere Hunde bei uns aufgenommen und Fer war einer von ihnen. Als Fer ankam, war er völlig überfordert und gestresst, es war alles viel zu viel für ihn. Beim Tierarztcheck war er so panisch, dass er sediert werden musste, er hat vor lauter Angst geschnappt. Anfangs wollte er keinen Menschen in seiner Nähe haben, aber als er gesehen hat, dass die anderen Hunde Leckerlis bekommen haben und gekrault wurden, taute er auf und genießt jetzt die Streicheleinheiten in vollen Zügen. Er ässt sich ohne Probleme ein Geschirr anziehen und läuft ganz prima an der Leine, ist aufmerksam bei seinem Menschen und lässt sich überall hinführen. In stressigen Situationen, bei starker Manipulation, sollte man achtsam sein, damit er nicht aus Unsicherheit wieder nach vorne geht, man sollte auf seine Körpersprache und Signale achten. Bisher ist seit seiner Ankunft nichts mehr vorgefallen – er ist ein ganz normaler, fröhlicher Junghund geworden. Bisher zeigt er keinen ausgeprägten Jagdtrieb, er beobachtet seine Umgebung gerade da wo Kaninchen sind, aber mehr ist bisher nicht, was sich aber noch ändern könnte. Mit anderen Hunden ist er ein Schatz und lebt aktuell mit seinem besten Kumpel Puchy, einer älteren freundlichen Hündin und zwei mürrischen Podencos zusammen. Er respektiert Futter, hält Abstand, wenn man ihn zurechtweist und tobt am liebsten den ganzen Tag mit Puchy auf dem Spielplatz, er ist absolut sozial und verträglich.

Ideal wäre eine Familie, die ihm am Anfang Zeit und Raum gibt und ihn nicht gleich überfordert. Er braucht kein Action-Programm, sondern Menschen, die mit ihm die Welt entdecken, kuscheln und ihm Sicherheit geben. Ein Ersthund im Zuhause wäre toll, ist aber kein Muss. Kinder sollten schon etwas älter und hundeerfahren sein. Bei Menschen, die mit ihm arbeiten, zusammen als Team neue Situationen meistern und ihn geistig z. B. mit Such- oder Denkspielen beschäftigen und auslasten. Jetzt wartet er sehnsüchtig darauf seine eigene Familie zu finden. Vielleicht bei Ihnen.

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